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Warum Weihnachten gut ist.

Weihnachten ist schön. Nicht, weil es das Fest der Liebe, unser Heiland da geboren und weil es die wichtigste Party in unserem Kulturkreis ist. Vielmehr wurde Weihnachten schon lange ein bunter Mantel umgelegt, auf dem Cocal Cola draufsteht, Stars and Stripes und Glitzer und Glimmer aufgedruckt sind. Aus diesem Grund ist Weihnachten eigentlich nicht gut. Ganz und gar nicht gut. Und spätestens wenn der Mensch in die Pubertät kommt und über ein einigermaßen ausgeprägtes Denkvermögen verfügt - zumindest in den meisten Fällen jedenfalls - muss er erkennen, dass Weihnachten ein entartetes Ereignis ist. Schade eigentlich und der Grund warum so viele Menschen so genervt und gestresst sind. Doch kaum ist Heiligabend gelaufen, beginnt das wahre Wunder der Weihnacht, denn schlagartig - eigentlich von einer Stunde zur anderen - versinkt die Welt in einem komatösen Schlummer, aus dem sie erst wieder in den ersten Januartagen erwacht. Es ist nicht wie ein langsamer Sonnenuntergang bei dem der Tag g...

Ausgepumpt ins Wochenende

Das Hallentraining in Bimbach ist mittlerweile zur festen Größe ab Herbst geworden. Das auch Dank des Engagements von Michael, dem fleißigen Traininer des RSC. Schön, wenn jemand heute noch die Zeit und Muße aufbringt, so etwas auf die Beine zu stellen, wo doch eigentlich keiner Mehr Zeit für Ehrenamtliche Dinge hat. Das Training ging am vergangenen Freitag in die vorletzte Runde, bevor es in die Winterferien geht. Hier hat sich der Coach nochmal ganz besonders ins Zeug gelegt. Ausgepumpt ins Wochenende Das Hallentraining am 11. Dezember war mal wieder eine ergiebige Angelegenheit. Vor allem in Bezug auf die Schweißproduktion und im Besonderen bei Trainer Michael. Dieser legte sich einmal mehr mächtig ins verschwitzte Zeug und verschaffte allen Teilnehmern einen verdienten Einstieg ins Wochenende.Kommenden Freitag findet übrigens für dieses Jahr die letzte Einheit statt. Weiter gehts dann erst in 2016 nach Ferienende (mehr in späterem Beitrag). Posted by RSC '77 Bimbach ...

Nach der Saison ist vor der Saison

Im Augenblick denken wohl nicht viele Menschen an Sport im Freien. Und die wenigsten an Radfahren. Nichtsdestotrotz wurde nun die Nachbereitung des Pfingswochenendes und des dort stattfindenden Rhön Radmarathons in Bimbach fertiggestellt. Der Film zum Event 2015. Er soll die Erinnerungen auch im Winter frisch halten und die Rennradler motivieren, sich auch nächstes Jahr anzumelden. Anders als in den Jahren zuvor habe ich in diesem Jahr eine Reportage gemacht. Sonst bestand der Film immer aus Impressionen: Landschaft, Radfahrer usw. Irgendwann gehen einem da die Ideen aus. Daher wollten wir diesmal eine Dame begleiten, die zum ersten Mal den Marathon in Bimbach fährt. Dazu hatten wir auf facebook aufgerufen und sie dann ausgewählt. Mit der Kamera habe ich Sandra dann über das ganze Wochenende begleitet - mehr oder weniger. Vom Eintreffena auf dem Campingplatz bis zum Zieleinlauf am Sonntag nach absolvierten 202 Kilometern. Der Film kam bis jetzt gut an, sowohl bei den rund 100 Vereinsm...

Ein Highlight der Rhetorik!

Thorsten Legat - im Ruhrgebiet eine Legende. Bekannt für seinen linken Bums und für seine sensationelle Rhetorik. Seit wenigen Tagen ist er Trainer des FC Remscheid, einem Landesligisten in NRW. Dazu gab es eine Pressekonferenz und ein Interview, bei dem er wieder mal zeigte, was in ihm steckt. Er hat großes vor in seiner neuen Aufgabe. Das wird ganz deutlich in seinen wortgewandten Ausführungen. Die Kernsätze aus einem Interview und der Pressekonferenz habe ich mal zusammengeschnitten. Ein absolutes Kleinod an Wortgewandtheit. Wir lernen hier zum Beispiel, dass ein Spiel 120 x 65 Minuten dauert und Trainer in Remscheid zu sein eine absolute Faszinierung ist, obwohl die Fitnesszulassung der Mannschaft nur bei 70 Prozent liegt.  So hat er auf Familie keinen Bock während die 12 Minuten-Fahrt zum Club für ihn eine Herausforderung ist. Doch wer es schafft, als Trainier in drei Spielen 47 Punkte zu holen, sollte doch den Klassenhalt locker schaffen. Einstellung ist eben Fakt. Aber seht...

Die Kunst der lieblosen Fotografie

Artphone - ein Projekt, das ich schon seit einigen Jahren mit mir herumtrage. Entstanden aus der Tatsache, dass man ja fast keinen normalen Fotoapparat mehr braucht. Heute hat man nur noch sein Handy dabei und knipst mal eben alles, was einem so in die Quere kommt - und das auch noch teilweise viel schöner. So lassen sich dank der ganzen dollen Apps, die es dazu gibt, Bilder direkt bearbeiten und zB mit Filtern versehen. Das geht binnen Sekunden. Allmählich bekommt man Routine und weiß, wo man draufdrücken muss. Idee war also, eine Seite zu bauen, auf der ausschließlich Fotos sind, die mit dem Smartphone gemacht und bearbeitet sind. Alles andere gildet nich. Und so ließ ich mir vor vielleicht fünf Jahren die Seite artphone.de registrieren. Zu einer Zeit, in der das ganze noch nicht so ein Thema war und kleine Fotoapparate  - die meiner Meinung nach künftig einen sehr schweren Stand haben - noch die Oberhand hatten. Ein Glück, denn heute wäre die Domain ganz sicher nicht mehr frei....

Kultur.Kraft.Werk - oder: wie man sich durch verrückte Ideen das Leben schwer macht

Da hatten wir mal wieder einen Einfall... Es war im Urlaub in Schottland auf einer dieser Inseln, wo man guten Whiskey findet. Der Schmied und ich saßen versonnen in einem Fischrestaurant und glotzten aufs Meer. Er erzählte davon, dass er immer weniger seinen Metallarbeiten nachgehen würde und man doch eigentlich in seinen Räumlichkeiten und im angrenzenden Flusskraftwerk tolle andere Dinge machen könnte. Und außerdem gebe es für ihn zu wenig Kultur im Schlitzerland. Lesungen, Konzerte, Ausstellungen - all das könne er sich in und um sein sein Gelände gut vorstellen. Nun denn - es brauchte 2 Jahre, bis die erste Veranstaltung, der wir den Namen Kultur.Kraft.Werk gaben, stattfinden sollte. Die Planungen waren nicht einfach, galt es doch, 5 Personen und deren volle Terminkalender unter einen Hut zu bringen. Heraus kam dabei eine Lesung in Kombination mit Musik. Dazu musste sowohl die Familie wie auch der Freundeskreis herhalten. Wozu hat man schließlich prominente Menschen im enge...

Das Alpenbrett

Eigentlich heißt die Veranstaltung "ALPENBREVET" -  was auch immer ein Brevet ist. Ein Brett ist dieses Rennen auf jeden Fall. Und irgendein Pfosten aus dem Verein hatte die Idee, hier im schweizerischen Meiningen an den Start zu gehen. Drei Strecken standen zur Auswahl: 130, 170 und 270 KM. Verrückt. Wir entschieden uns für die mittlere Distanz. Die hatte genau 5.000 Höhenmeter und führte über vier Pässe - den Grimsel, den Nufenen, den Gotthard und den Susten. Und so fanden sich dann also sechs gestörte RSC'ler, die diese Verrücktheit auf sich nehmen wollten. Das Angenehme war lediglich das Wetter. Es war wohl das letzte heiße Sommerwochenende, würde ich sagen. Ein bisschen zu heiß vielleicht, hatten wir doch zur Mittagszeit am Samstag fast 35 Grad in den Tälern. Aber der Reihe nach: Donnerstag Abend gings los, wir wollten am Freitag noch eine kleine Vor-Tour machen. 80 KM mit "nur" 2.300 Höhenmetern über 2 Pässe. Hm... Das klang schon verdächtig. Aber un...

Ein Wochenende auf Rädern

Mal nicht auf zwei, sondern auf vier Rädern - heia, das waren tolle Tage. Zu Besuch kamen mein alter Sport-Kumpel Marc mit seiner Familie. Schon immer wollte er mal den unter Langobardern als absolutes Highlight bekannten Vulkanradweg im Vogelsberg fahren. Und - welch Zufall - hier wohnen wir nun mal. Auf dem Rückweg aus dem Urlaub machten die Möllers dann also hier einen Zwischenstopp und verbrachten hier ein so sonniges wie spaßiges Wochenende. Am Samstag nahmen wir uns die Kult-Passage von Hartmannshain nach Gedern vor  und am Sonntag dann machten wir einen Familienausflug zum etwas flacheren Kegelspielradweg am Rande der Rhön. Hier ein paar filmische Impressionen...