Direkt zum Hauptbereich

Posts

Mann, sind wir deutsch!

Das meiste in diesem Blog stammt aus der eigenen Feder. Man muss sich aber auch mal mit fremden Federn schmücken dürfen, finde ich. Wenn es gut ist und man auf das fremde Federkleid hinweisen tut. Das gebietet die Ehre - selbstredend. Las ich doch heute morgen zufällig jenen Artikel, der mich völlig aus dem Rhythmus brachte. Normalerweise reicht die Zeit zur frühen Stunde lediglich, Meldungen zu überfliegen oder erst gar nicht über die Schlagzeile hinaus zu lesen. Das reicht meist, um das Kontingent an Halbwissen zu nähren, welches einen befähigt, überall mitzureden und eine Meinung zu den Dingen dieser Welt vorzugaukeln. Doch dieser, zugegeben, lange Bericht hat es geschafft, in Gänze aufmerksam gelesen zu werden. Weil er so lustig ist. Er charakterisiert uns Deutsche treffender, wie es nicht sein könnte. Darin beschreibt der Engländer Adam Fletcher in seinem Buch „ How to be German in 50 Easy Steps “, wie wir Deutschen so sind und was man als Ausländer beachten muss, damit man s...

Ente gut - alles gut! Eine wunderschöne Geschichte zum Wochenbeginn

Daisy Duck mit ihren Küken auf gefährlicher Mission in München. Nicht im Bild: Manager Frank B. Die Welt ist nicht so ganz schlecht. Eine rührende Begebenheit trug sich vor kurzem in München zu und Hauptprotagonist ist ein Bekannter sowie eine Entenfamilie. Es ist eine Geschichte, die durchaus Potenzial für die Bildzeitung hätte. Zumindest sofern es mal wieder an spektakulären Themen mangeln würde. Dann werden nämlich gerne die Lücken mit Geschichten gefüllt, in denen es "menschelt" oder "tierelt" oder eben in diesem Fall beides. So oder ähnlich wäre es vielleicht in einschlägigen Boulevardgazetten zu lesen gewesen: Münchens schönster Verkehrsstau: Manager rettet Entenfamilie Die Zentrale eines bekannten deutschen Unternehmens in München. Ein Bürotag wie jeder andere. Frank B. hat einen knallharten Job: Er kümmert sich täglich um Zahlen und den Profit des Konzerns, muss strategisch und global denken. Gedankenverloren schweift sein Blick  aus seinem Büro im...

Bochumer MTB Race-Days

So, der Frühling hat sich endgültig durchgesetzt. Zeit, die Radsaison richtig zu eröffnen. Alljährlich findet in Wetter, nicht weit von Bochum, das Ruhrbike-Festival statt. Angemeldet hatten sich dazu eine nette Gruppe der alten Recken, um nach langer Zeit mal wieder ein Rennen zu fahren. Auf dem Programm: Ein Marathon, der sich gewaschen hat. 1.800 Höhenmeter auf einer Strecke von 50 Kilometern. Dabei sehr viele Trails und schwierige Passagen. Ganz anders als bei vielen anderen Mountainbike-Rennen, bei denen es zumeist auf einfachen breiten Wegen dahergeht. Das Quartier bei Linge bezogen, schmarotzten wir uns erstmal bei seiner Schwester am Vorabend auf dem Geburtstag ein. Optimale Vorbereitungen bei Pizza, Chips und Bier. Das Rennen am nächsten Tag begann mit der Tatsache, dass wir von wirklich ganz hinten starten mussten, da wir keine Zeit aus den Vorjahren zu bieten hatten, nach der man uns einsortieren konnte. Das galt allerdings nur für Walli und mich, da Plörg und Li...

Eine ganz normale Woche

Bevor das gute Wetter sich ganz - und wahrscheinlich für längere Zeit - verabschiedete, gings nochmal mit Ralf per Velo auf die Enzianhütte. So langsam kehrt wieder Normalität ein im beschaulichen Schlitzerland. Wie also könnte man die vergangene Woche beschreiben? Mit wenigen Worten ganz einfach: Das Wetter wird zunehmend schlechter, die Arbeit nimmt langsam Fahrt auf und kommt wieder in Schwung. Das neue Büro ist gestrichen und wartet jetzt auf den Fußboden. Und am Wochenende dröhnten und jaulten wieder einmal, wie in jedem Frühjahr, die Motoren in Schlitz bei der ADAC Hessen Rallye. Die Tage gehen dahin und die Dinge plätschern vor sich her - wie überall im Lande. Nur, dass hier keine weiteren Vorkommnisse zu erwähnen sind. Und das ist gut so. Das Ganze hier im Film...

Zwei Wochen danach

Nachdem jetzt alles wieder gut zu werden scheint, nochmal eine kleine Chronologie, die wieder einmal zeigt, zu welchen Leistungen der Körper Hier der Unfallort. Wir fuhren gegen den Uhrzeigersinn. Gekracht hat es genau gegenüber dem Abzweig nach Santanyi. Die weitere Strecke wurde vom Garmin aufgezeichnet als das Rad im Kofferraum des Autos der freundlichen Dame lag, die es zurück in unser Hotel brachte.  fähig ist. Nicht nur, dass sehr viel Glück dabei war, den Sturz ohne Knochenbrüche zu überstehen, nein, auch die Heilung setzte sofort ein und ging wirklich sehr schnell. Nun, zwei Wochen danach, ist nur noch sehr wenig davon zu sehen. Die Kollage zeigt die ersten 8 Tage nach dem Sturz. Einzig die Verletzungen im Mund selbst machten bis vor kurzem noch etwas Probleme, wodurch sich Babybrei als ideale Ernährung herausstellt.

Ostern wird dieses Jahr in Schlitz gestrichen

So langsam wird es. Unsere Agentur. Also die "physische" Agentur. War diese lange Zeit nur virtuelle und ohne körperliche, sprich: gebäudetechnische Präsenz vorhanden, wird sich das in hoffentlich naher Zukunft ändern. Der Umbau der unteren Etage schreitet weiter fort, nachdem man sich doch teilweise sehr über grenzwertig dumme Handwerker ärgern musste, deren Interesse es eher war, ihre Arbeitszeit in Form von Rauchpausen zu organisieren, dazwischen immer ein wenig das zu tun, wofür sie eigentlich engagiert waren, um kurz darauf wieder die nächste Rauchpause einzuläuten. Das konnte man deutlich sehen, und zwar an den vielen Zigarettenstummeln, die vor der Türe aufs Pflaster - und zwar akkurat in die Zwischenräume der Pflastersteine - geworfen wurden. Es lagen dort Hunderte! Nachdem man sich also nicht nur über diesen Umstand, sondern auch darüber ärgern musste, dass Angebote nicht im Geringsten eine Ähnlichkeit zu den späteren Rechnungen aufwiesen, dies jedoch glücklicherwe...

Versöhnlicher Abschluss

Zum Abschluss noch einmal nach Sineu  - dorthin wo alles anfing Ok, man hat mir von ärztlicher Seite dringend abgeraten, innerhalb der nächsten Woche nach dem Unfall Rad zu fahren. Daran habe ich mich auch gehalten - fast bis zum Schluss. Der Samstag. Ich überlegte hin und her. Sollte ich, sollte ich nicht. Waren die beiden Stürze in so kurzer Folge ein Zeichen? Vorboten für noch Schlimmeres? Nach dem Frühstück ging ich aufs Zimmer und zog mich um: Genau das Trikot, in dem ich gestürzt war, in dessen Gewebe man - wenn man genau hinsah - noch einige Blutflecke erkennen konnte, die man jedoch wohl eher für schlecht ausgewaschene Kaffeereste halten würde. Helm und Brille waren bei dem Unfall zu Bruch gegangen, hier kam anderes Material zum Einsatz. Ansonsten alles, wie gehabt. Nichts anders, einfach losfahren. Locker, langsam, gemächlich rollen. Es konnte nicht sein, dass das Kapitel Radtraining damit endete, dass zwischen mir und dem Asphalt eine Blutlac...