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Vorankündigung: Grenzgänger unterwegs

Ein weiteres Highlight dieses Sommers und der Radsaison im Besonderen steht ab dem Wochenende an: Zusammen mit 9 Sportsfreunden aus dem Radclub werden wir zu einer echten "Grenzerfahrung" aufbrechen. Mit dem Mountainbike werden wir in sieben Tagen von Bad Harzburg im - wie der Name schon sagt - Harz bis nach Hof, nahe der Tschechischen Grenze entlang der ehemaligen Grenze zur DDR fahren. Die Tour führt über befestigte Straßen und schmale anspruchsvolle Trails von Norden nach Süden. Pro Tag ist geplant, 70 - 90 Kilometer zu fahren und wir werden dabei immer in unterschiedlichen Hotels nächtigen. Rund 700 Kilometer und 14.000 Höhenmeter warten da auf uns. Und wer gedacht hat, in Deutschland ist leicht Radeln, wird sich getäuscht haben, denn die Berge sind heftig. Gleich am Anfang wartet im wahrsten Sinne des Wortes gleich ein dicker "Brocken". Da gehts nämlich gleich mal direkt rauf.

Hektische Vorbereitungen, Angst und Ungewissheit

Alles in Allem eine logistische Herausforderung für die Organisation.
Einmal Grenzerfahrung von Nord nach Süd bitte.
Samstag morgen geht es dabei mit dem Vereinsbus von Bimbach nach Bad Harzburg, wo wir gegen 9 Uhr starten werden. Wie immer bei den Wanderfahrten des RSC Bimbach wird der Vereinsbus mit dem Gepäck vorausgeschickt. Der jeweilige Fahrer darf an diesem Tag dann logischerweise nicht radfahren. Oder besser gesagt, er muss nicht radfahren, denn die Tour scheint sehr anstrengend zu werden. Haben wir das in ähnlicher Form schon oft mit dem Rennrad gemacht, fehlt uns bei einer Mountainbiketour dieses Formats bisher jegliche Erfahrung. Da der Bus uns natürlich nicht überallhin begleiten kann, da wir ja öfter im Wald unterwegs sein werden, ist die Koordination das A und O. Wir müssen also im Rucksack Ausrüstung für alle Eventualitäten - Pannen, Regen usw. - mitnehmen. Auf Halber Strecke treffen wir den Bus dann hoffentlich, dessen Fahrer vorher im Supermarkt Proviant für ein deftiges Picknick eingekauft hat. Zweifellos herrscht im Peloton schon eine gewisse Nervosität, wenn man den Mailverkehr und die SMSe verfolgt. Von der Befürchtung, der sportlichen Herausforderung nicht gewachsen zu sein bis zur Materialschlacht ist zumindest alles dabei. Das fängt schon bei der Hinfahrt an, denn früher schien alles einfacher zu sein. Da hat man einfach sein Bike auf den Dachträger geschnallt und los. Nicht so heute: Durch die unterschiedlichen Radgrößen (26, 27,5 und 29 Zoll), die unterschiedlichen Gabeln und Achsenmaße mussten erstmal Spezialanfertigungen an Adaptern gefertigt werden. So wurde jeder im Vorfeld nach seinem System befragt, nachdem dann auf Maß die Teile angefertigt wurden. Herrjeh, das kann ja was werden. Mit Fotos und Videos wird natürlich so gut es geht von der Tour berichtet. Da simmer mal gespannt.....

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