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Gedanken zum Ende des Sportsommers

"Wieso 'Ende' - die Bundesliga hat doch gerade erst angefangen", mögen nun manche sagen. Aber das zählt irgendwie nicht zum Sportsommer, weil Bundesliga gibts ja immer und dort interessiert eigentlich nur, wer gegen wen gewinnt oder verliert. Die Diskussionen drehen sich bei den Sommersportarten - und da sind aktuell Radsport und Leichtathletik interessant - mindestens genauso intensiv um Doping wie um die Leistung selbst. Im Fußball, wie wir alle wissen, wird ja nicht gedopt. Wie sonst gibt es da so gut wie keine Sportler, die überführt wurden. Nein nein, Fußball ist blitzesauber! Doch die anderen, diese betrügerischen Radfahrer und die hochgezüchteten Leichtathleten, ja, die sind verseucht. Allesamt durch die Bank. Es nervte schon fast, wenn bei der Übertragung der Leichtathletik WM fast bei jedem Wettbewerb mindestens einmal von den geschätzten Kommentatoren auf unsaubere Machenschaften angesprochen wurde. JA, WIR WISSEN ES JA LANGSAM. Es wirft einen Schatten auf den Sport an sich, natürlich. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem. In der momentanten Situation sind mehr Leichtathleten positiv aufgefallen, als in den schlimmsten Zeiten der Tour der France. Konsequenterweise müssten die Öffentlich-Rechtlichen auch hier patzig ihre Übertragung der Spiele einstellen, so, wie sie es ab 2007 mit der Tour der France gemacht haben. Tun sie aber nicht. Zu bunt, zu vielfältig, zu populär und - ganz wichtig - zu gewinnbringend ist das ganze immer noch.
Warum ich das hier schreibe? Weil ich heute auf einen sehr interessanten Artikel von 'Achim Achilles' alias Hajo Schumacher gestoßen bin, der das Thema sehr schön beleuchtet. Lest selbst: Zum Artikel

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