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Ich habs gewusst: Christian Wulff entdeckt die Liebe zum Radsport

Das gibt's doch nicht: Kaum war der letzte Beitrag in diesem Blog online, fand sich im Netz auch schon der folgende Pressebericht. Zugegeben, er befindet sich dort schon etwa eine Woche aber ich schwöre bei meinem Steuersatz, dass ich davon nichts wusste.
Das ganze bescheinigt dem Autor natürlich seherischen Fähigkeiten und es ist sicher kein Zufall, dass die beiden beschriebenen Institutionen auf irgendeine Weise zusammenfinden würden. Ja, und da haben wir's schwarz auf weiß:


Christian Wulff endeckt seine Liebe zum Radsport

Als Schirmherr des Berliner Sechstagerennens findet der Bundespräsident, Radsport sei besser als sein Ruf. Sind ja alles herzensgute Jungs.
Das Verhältnis zwischen Politikern und Fahrrädern gehört zu jenen Dingen, die näher erforscht werden sollten. Wir wissen ja schon, dass der ehemalige SPD-Chef Rudolf Scharping gern aufs Rennrad steigt und ein gefühlter Radsportverbandspräsident auf Lebenszeit ist.
Berliner Sechstagerennen
FOTO: DPA/DPAStart zum 100. Berliner Sechstagerennen im Velodrom
Von Bundespräsident Christian Wulff zirkulieren bisher keine Bilder, wie sich der Fan des Fußballklubs VfL Osnabrück todesmutig eine Abfahrt hinterstürzt, aber auch er sucht die Nähe zu ausdauernden Pedaltretern. Noch grüßt der Niedersachse die tollkühnen Männer aus der sicheren Entfernung seines Amtssitzes Schloss Bellevue.
Ein paar Kilometer weiter östlich findet von Donnerstag an im Velodrom das Berliner Sechstagerennen statt, zum 100. Mal. Mindestens bis 2017 hat der Senat seine Unterstützung zugesichert, er knausert lieber etwas bei der sanierungsbedürftigen S-Bahn und lässt die Schlaglöcher in der Hauptstadt sprießen.
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