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Zum Jahresanfang 2026: Vermeintliche Winterromantik und Gedanken an eine Zeit, in der es wirklich romantisch war

Tschüss Knie

Allmählich werde ich zum Ersatzteillager. Ich weiß nicht genau, wo sich derzeit überall Metallteile in meinem Körper befinden aber es sind einige Stellen. Auch dort, wo eigentlich keine sein sollten, was der Tatsache geschuldet ist, dass verschiedene Schräubchen aufgrund von unverhergesehnenen "Belastungen" abgebrochen sind und nach deren Entfernung einige Reste noch im Körper verbleiben mussten. Wie auch immer – der größte Act ist nun das Knie. Rund 30 Jahre hat es rumgezickt. Erst war es einfach nur nervig bei leichten Schmerzen, später dann war es kaum noch auszuhalten, geschweige denn, dass man überhaupt noch was damit anfangen konnte. Und als schließlich das Radfahren als letzte Basstion dessen, was das Knie noch konnte, auch nicht mehr ging, hatte ich die Faxen dicke.  Lange Rede, lkurzer Sinn: Jetzt ist das Dingen raus und ich muss sagen: Die Beste Entscheidung ever! Es braucht jetzt ein bisschen, bis alles verheilt ist aber ich merke schon jetzt, dass es ein ganz ande...

Ich war schon immer mehr Uhu als Pattex

Kennen Sie das? In diversen Dingen des Lebens gibt es zwei Optionen, zwischen denen man entscheiden muss. Je nachdem, wie diese Entscheidung ausfällt, lässt sich ein Charakter einordnen. Ja mehr sogar noch: eine Philosophie, eine ganze Weltanschauung. Das ganze funktioniert aber wahrscheinlich nur in der Generation derer, die damals lediglich nur zwei Möglichkeiten zur Auswahl hatten. Heute gibts ja viel mehr davon und ich bezweifle, dass die heutige Jugend a) im Stande ist, zu verstehen, was ich meine und b) bei der Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten und der damit verbundenen Prägung ungeeignet für einen Test ist. Als verhinderter Psychologe wage ich zu behaupten, dass man in der Lage sein kann, mit den Auswahlmöglichkeiten aus zwei Produkten mit nahezu identischer Funktion  das geistige Profil eines Menschen zu erstellen. Einfach deshalb, weil diese Produkte eine bestimmte Geisteshaltung bescheinigen. Ein alternativer Test, der so unerforscht wie effektiv ist. In den ersten Ja...

Aussichtsreicher Job

Es gibt Tage, an denen es Spaß macht, zu arbeiten. Diese sind, wenn man ehrlich ist, Mangelware. Und wenn man noch ehrlicher ist: Eigentlich macht der Job in 80 Prozent der Fälle überhaupt keinen Spaß. Im Grunde muss man für langweilige, völlig überflüssige Dinge, Sachen aus dem Hut zaubern, die nicht den Tatsachen enstprechen. Geschichten erfinden, Interessen schüren, die eigentlich keine Daseinsberechtigung haben und das Blaue von einem Himmel, der eigentlich bedeckt ist und sich jeden Moment ausregnen könnte, erzählen. Erkenntnis fast immer: Dat Zeuchs braucht kein Mensch. Eine Ausnahme bildete der letzte Montag. Wir wissen nicht, ob das, was wir da taten, irgendwem nützlich sein wird, ob der CO2 Ausstoß dadurchlangfristig gemindert wird, ob künftig weniger männliche Küken gefoltert werden oder die Klimaerwärmung aufgehalten werden könnte. Nein, das wissen wir nicht. Aber jedenfalls hatten wir eine Job, der uns selbst mal wieder ziemlich Spaß gemacht hat. Es ging um Film- und Foto...

Die Angst im Walde - eine Gebrauchsanweisung für die Benutzung des Schlitzerländer Forsts

Herrlich, so eine kleine Feierabend-Radtour in den Schlitzer Wäldern... nur ein paar Dinge solltest du dabei unbedingt beachten, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden: 1. Rechne mit allem, nur nicht mit gepflegten Waldwegen. 2. Am Besten verlässt du auf keinen Fall die zweispurigen Waldautobahnen. Denn andere Pfade - auch wenn sie anfangs wie Wanderwege oder Singletrails aussehen - enden idR vor einem Schutthaufen, einem Stapel Holz oder in einer Brennesselkolonie. 3. Solltest du bar jeglichen Menschenverstandes doch einmal die großen Trassen verlassen, orientiere dich an den quer zur Laufrichtung liegenden Ästen und Baumstämmen. Das aufmerksame Waldpersonal hat sie liebevoll auf den kleineren Wegen drapiert, da diese ansonsten nicht als solche zu erkennen sind. 4. Einzige Gefahr auf den Waldautobahnen sind die Radtracks. Diese machen aber von Weitem schon durch extremen Lärm auf sich aufmerksam (Keine Bange liebe Tierfreunde: Nicht nur der Mensch, auch die Tierwelt stumpf...

Einfach mal 100 Kilometer radeln...

Ich habe eine neue Strecke entdeckt. Landschaftlich sehr schön und angenehm zu fahren. Relive 'Auch das Auge fährt mit! Ziel heute: 100 km :-)'

Resignation und Apathie - irgendwann is auch egal

22.03.2018 Tristesse ist man hier im Ort gewohnt. Das Wetter fällt nicht weiter auf. Irgendwann kam das Gefühl der Gelassenheit. Und zum ersten Mal konnte ich die Skandinavier verstehen, die monatelang in der Dunkelheit leben. Zumindest fast. Sie haben sich mit der Situation arrangiert, denn man kann daran sowieso nichts verändern. Dasselbe versuche ich auch - oder nein, es kam einfach. Als wir aus der schönen Toskana zurückkamen - und das ist Mitte Oktober gewesen - empfing uns abscheulichstes Wetter. Das hält bis jetzt. Ja, als man dachte, dass der Frühling endlich kommen könnte, nahm der Winter nochmal einen tiefen Zug aus der Pulle. Ein Ende ist noch nicht in Sicht und bis Ostern könnte es in diesem Jahr frostig bleiben, sagt der Wetterbericht. Mir irgendwie egal. Ja, Sie lesen richtig. Ich sehe es ja für gewöhnlich aus der Sicht des Radsportlers. Umso verwunderlicher meine Einstellung zum hiesigen Wetter diesem Jahr. Der Grund liegt in einer Art Teufelskreis und an Felix....