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Erschreckend normal - Radtraining auf Mallorca

Einer meiner Lieblingsstrecken: Der Soldatenberg bei Palma Ich habe es gewusst. Es handelt sich um Zufall. Die Unfälle beim Radfahren in den letzten Jahren waren keine Absicht des Kosmos, sondern einfach unglücklich. Insofern war Mallorca in diesem Jahr einfach mal wieder vollkommen ereignislos - im negativen Sinne. Es gab also keine Crashs. Das ist schonmal das Schöne. Darüber hinaus - und fast schon des Guten zu viel - gab es noch nicht mal eine Panne. Also zum Beispiel einen Platten. Das kommt eigentlich immer mal vor, zumal die Straßen auf Mallorca oft nicht das sind, was man sich wünscht. Eng und hellhörig: Die Zimmer im MA13. Macht aber nix. Der Radkeller hat Stil. Auch in diesem Jahr teilte sich unser Aufenthalt auf zwei Locations auf. In der ersten Woche wohnten wir wieder im MA13 in Sineu. Jan Eric betreibt hier eine art Hostel für Radfahrer. Und der Ex-Profi weiß genau, was man als Cyclist so benötigt. Vor allem Kaffee, gute Laune und eine vernünftige Infrastr...

Aller Januar wieder - Anfang und Ende der Skisaison

TTR Was sich in der Überschrift ein bisschen theatralisch anhört, ist ja gar nicht so. Es mutet zunächst vielleicht nach einer schwerwiegenden Verletzung oder anderen Schicksalsschlägen an, die gleich zu Beginn der Saison eintraten und deren Rest mit einem Schlag zunichte machen. Nein, es ist nur einfach so, dass es sich bei unserer St.Anton-Fahrt um die einzig richtige Skiwoche im Jahr handelt. Also eine Woche und dann ist auch schon wieder Schluss. Begrüßungstrunk mit der für ihr Alter sehr attraktiven Wirtin Der Alte Hof in St. Anton - immer wieder nett  und optimal gelegen ist er auch: Skier an und los gehts. Früher - ja, früher - war alles anders. Da fuhr man Wochen, ach, was sag ich, Monate in den Alpen umher, von einem Skigebiet zum anderen, fand sich unglaublich cool so als Skivagabund und überhaupt war das Skifahren die schönste Sache der Welt. Heute hat sich alles relativiert und man fragt sich bisweilen: Was eigentlich ist am Skifahren so toll? Tja,...

Warum Weihnachten gut ist.

Weihnachten ist schön. Nicht, weil es das Fest der Liebe, unser Heiland da geboren und weil es die wichtigste Party in unserem Kulturkreis ist. Vielmehr wurde Weihnachten schon lange ein bunter Mantel umgelegt, auf dem Cocal Cola draufsteht, Stars and Stripes und Glitzer und Glimmer aufgedruckt sind. Aus diesem Grund ist Weihnachten eigentlich nicht gut. Ganz und gar nicht gut. Und spätestens wenn der Mensch in die Pubertät kommt und über ein einigermaßen ausgeprägtes Denkvermögen verfügt - zumindest in den meisten Fällen jedenfalls - muss er erkennen, dass Weihnachten ein entartetes Ereignis ist. Schade eigentlich und der Grund warum so viele Menschen so genervt und gestresst sind. Doch kaum ist Heiligabend gelaufen, beginnt das wahre Wunder der Weihnacht, denn schlagartig - eigentlich von einer Stunde zur anderen - versinkt die Welt in einem komatösen Schlummer, aus dem sie erst wieder in den ersten Januartagen erwacht. Es ist nicht wie ein langsamer Sonnenuntergang bei dem der Tag g...

Ausgepumpt ins Wochenende

Das Hallentraining in Bimbach ist mittlerweile zur festen Größe ab Herbst geworden. Das auch Dank des Engagements von Michael, dem fleißigen Traininer des RSC. Schön, wenn jemand heute noch die Zeit und Muße aufbringt, so etwas auf die Beine zu stellen, wo doch eigentlich keiner Mehr Zeit für Ehrenamtliche Dinge hat. Das Training ging am vergangenen Freitag in die vorletzte Runde, bevor es in die Winterferien geht. Hier hat sich der Coach nochmal ganz besonders ins Zeug gelegt. Ausgepumpt ins Wochenende Das Hallentraining am 11. Dezember war mal wieder eine ergiebige Angelegenheit. Vor allem in Bezug auf die Schweißproduktion und im Besonderen bei Trainer Michael. Dieser legte sich einmal mehr mächtig ins verschwitzte Zeug und verschaffte allen Teilnehmern einen verdienten Einstieg ins Wochenende.Kommenden Freitag findet übrigens für dieses Jahr die letzte Einheit statt. Weiter gehts dann erst in 2016 nach Ferienende (mehr in späterem Beitrag). Posted by RSC '77 Bimbach ...

Nach der Saison ist vor der Saison

Im Augenblick denken wohl nicht viele Menschen an Sport im Freien. Und die wenigsten an Radfahren. Nichtsdestotrotz wurde nun die Nachbereitung des Pfingswochenendes und des dort stattfindenden Rhön Radmarathons in Bimbach fertiggestellt. Der Film zum Event 2015. Er soll die Erinnerungen auch im Winter frisch halten und die Rennradler motivieren, sich auch nächstes Jahr anzumelden. Anders als in den Jahren zuvor habe ich in diesem Jahr eine Reportage gemacht. Sonst bestand der Film immer aus Impressionen: Landschaft, Radfahrer usw. Irgendwann gehen einem da die Ideen aus. Daher wollten wir diesmal eine Dame begleiten, die zum ersten Mal den Marathon in Bimbach fährt. Dazu hatten wir auf facebook aufgerufen und sie dann ausgewählt. Mit der Kamera habe ich Sandra dann über das ganze Wochenende begleitet - mehr oder weniger. Vom Eintreffena auf dem Campingplatz bis zum Zieleinlauf am Sonntag nach absolvierten 202 Kilometern. Der Film kam bis jetzt gut an, sowohl bei den rund 100 Vereinsm...

Ein Highlight der Rhetorik!

Thorsten Legat - im Ruhrgebiet eine Legende. Bekannt für seinen linken Bums und für seine sensationelle Rhetorik. Seit wenigen Tagen ist er Trainer des FC Remscheid, einem Landesligisten in NRW. Dazu gab es eine Pressekonferenz und ein Interview, bei dem er wieder mal zeigte, was in ihm steckt. Er hat großes vor in seiner neuen Aufgabe. Das wird ganz deutlich in seinen wortgewandten Ausführungen. Die Kernsätze aus einem Interview und der Pressekonferenz habe ich mal zusammengeschnitten. Ein absolutes Kleinod an Wortgewandtheit. Wir lernen hier zum Beispiel, dass ein Spiel 120 x 65 Minuten dauert und Trainer in Remscheid zu sein eine absolute Faszinierung ist, obwohl die Fitnesszulassung der Mannschaft nur bei 70 Prozent liegt.  So hat er auf Familie keinen Bock während die 12 Minuten-Fahrt zum Club für ihn eine Herausforderung ist. Doch wer es schafft, als Trainier in drei Spielen 47 Punkte zu holen, sollte doch den Klassenhalt locker schaffen. Einstellung ist eben Fakt. Aber seht...

Die Kunst der lieblosen Fotografie

Artphone - ein Projekt, das ich schon seit einigen Jahren mit mir herumtrage. Entstanden aus der Tatsache, dass man ja fast keinen normalen Fotoapparat mehr braucht. Heute hat man nur noch sein Handy dabei und knipst mal eben alles, was einem so in die Quere kommt - und das auch noch teilweise viel schöner. So lassen sich dank der ganzen dollen Apps, die es dazu gibt, Bilder direkt bearbeiten und zB mit Filtern versehen. Das geht binnen Sekunden. Allmählich bekommt man Routine und weiß, wo man draufdrücken muss. Idee war also, eine Seite zu bauen, auf der ausschließlich Fotos sind, die mit dem Smartphone gemacht und bearbeitet sind. Alles andere gildet nich. Und so ließ ich mir vor vielleicht fünf Jahren die Seite artphone.de registrieren. Zu einer Zeit, in der das ganze noch nicht so ein Thema war und kleine Fotoapparate  - die meiner Meinung nach künftig einen sehr schweren Stand haben - noch die Oberhand hatten. Ein Glück, denn heute wäre die Domain ganz sicher nicht mehr frei....

Kultur.Kraft.Werk - oder: wie man sich durch verrückte Ideen das Leben schwer macht

Da hatten wir mal wieder einen Einfall... Es war im Urlaub in Schottland auf einer dieser Inseln, wo man guten Whiskey findet. Der Schmied und ich saßen versonnen in einem Fischrestaurant und glotzten aufs Meer. Er erzählte davon, dass er immer weniger seinen Metallarbeiten nachgehen würde und man doch eigentlich in seinen Räumlichkeiten und im angrenzenden Flusskraftwerk tolle andere Dinge machen könnte. Und außerdem gebe es für ihn zu wenig Kultur im Schlitzerland. Lesungen, Konzerte, Ausstellungen - all das könne er sich in und um sein sein Gelände gut vorstellen. Nun denn - es brauchte 2 Jahre, bis die erste Veranstaltung, der wir den Namen Kultur.Kraft.Werk gaben, stattfinden sollte. Die Planungen waren nicht einfach, galt es doch, 5 Personen und deren volle Terminkalender unter einen Hut zu bringen. Heraus kam dabei eine Lesung in Kombination mit Musik. Dazu musste sowohl die Familie wie auch der Freundeskreis herhalten. Wozu hat man schließlich prominente Menschen im enge...