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Posts

Es werden Posts vom Mai, 2014 angezeigt.

Mann, sind wir deutsch!

Das meiste in diesem Blog stammt aus der eigenen Feder. Man muss sich aber auch mal mit fremden Federn schmücken dürfen, finde ich. Wenn es gut ist und man auf das fremde Federkleid hinweisen tut. Das gebietet die Ehre - selbstredend. Las ich doch heute morgen zufällig jenen Artikel, der mich völlig aus dem Rhythmus brachte. Normalerweise reicht die Zeit zur frühen Stunde lediglich, Meldungen zu überfliegen oder erst gar nicht über die Schlagzeile hinaus zu lesen. Das reicht meist, um das Kontingent an Halbwissen zu nähren, welches einen befähigt, überall mitzureden und eine Meinung zu den Dingen dieser Welt vorzugaukeln. Doch dieser, zugegeben, lange Bericht hat es geschafft, in Gänze aufmerksam gelesen zu werden. Weil er so lustig ist. Er charakterisiert uns Deutsche treffender, wie es nicht sein könnte. Darin beschreibt der Engländer Adam Fletcher in seinem Buch „ How to be German in 50 Easy Steps “, wie wir Deutschen so sind und was man als Ausländer beachten muss, damit man s...

Ente gut - alles gut! Eine wunderschöne Geschichte zum Wochenbeginn

Daisy Duck mit ihren Küken auf gefährlicher Mission in München. Nicht im Bild: Manager Frank B. Die Welt ist nicht so ganz schlecht. Eine rührende Begebenheit trug sich vor kurzem in München zu und Hauptprotagonist ist ein Bekannter sowie eine Entenfamilie. Es ist eine Geschichte, die durchaus Potenzial für die Bildzeitung hätte. Zumindest sofern es mal wieder an spektakulären Themen mangeln würde. Dann werden nämlich gerne die Lücken mit Geschichten gefüllt, in denen es "menschelt" oder "tierelt" oder eben in diesem Fall beides. So oder ähnlich wäre es vielleicht in einschlägigen Boulevardgazetten zu lesen gewesen: Münchens schönster Verkehrsstau: Manager rettet Entenfamilie Die Zentrale eines bekannten deutschen Unternehmens in München. Ein Bürotag wie jeder andere. Frank B. hat einen knallharten Job: Er kümmert sich täglich um Zahlen und den Profit des Konzerns, muss strategisch und global denken. Gedankenverloren schweift sein Blick  aus seinem Büro im...

Bochumer MTB Race-Days

So, der Frühling hat sich endgültig durchgesetzt. Zeit, die Radsaison richtig zu eröffnen. Alljährlich findet in Wetter, nicht weit von Bochum, das Ruhrbike-Festival statt. Angemeldet hatten sich dazu eine nette Gruppe der alten Recken, um nach langer Zeit mal wieder ein Rennen zu fahren. Auf dem Programm: Ein Marathon, der sich gewaschen hat. 1.800 Höhenmeter auf einer Strecke von 50 Kilometern. Dabei sehr viele Trails und schwierige Passagen. Ganz anders als bei vielen anderen Mountainbike-Rennen, bei denen es zumeist auf einfachen breiten Wegen dahergeht. Das Quartier bei Linge bezogen, schmarotzten wir uns erstmal bei seiner Schwester am Vorabend auf dem Geburtstag ein. Optimale Vorbereitungen bei Pizza, Chips und Bier. Das Rennen am nächsten Tag begann mit der Tatsache, dass wir von wirklich ganz hinten starten mussten, da wir keine Zeit aus den Vorjahren zu bieten hatten, nach der man uns einsortieren konnte. Das galt allerdings nur für Walli und mich, da Plörg und Li...