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Sonne, Regen, Hagel, Wind und Schnee

Der Rhön Radmarathon war in diesem Jahr eine ganz besondere Veranstaltung, denn das Wetter zeigte sich von seiner störrischen Seite. Petrus versuchte möglicherweise, sein ganzes Repertoire zum Besten zu geben und den Radfahrern alle vier Jahreszeiten auf einmal zu präsentieren. Da war man eigentlich froh, dass man im Auto und mit Karacho und Sitzheizungspo durch die Rhön hetzten durfte, um diese Aufnahmen zu machen. Premiere feierte der Film am vergangenen Wochenende vor den Vereinsmitgliedern auf dem Saisonabschlussfest.

Früh morgens am Fluss

Das war eine der ersten Ideen, um die Drohne einzusetzen: Am Fluss filmen, früh morgens, wenn der Nebel noch in den Auen hängt und man die Sonne bereits erahnen kann. Durch die dünne Decke aus Wasserdampf aufsteigen dem Licht entgegen. Es muss ein faszinierender Anblick sein. So hatte ich es mir vorgestellt. Dieser Morgen schien perfekt. Es würde ein warmer Tag werden, dennoch ist es bereits kühl und feucht in der Nacht. Um halb sieben in Richtung Ortsausgang. Es lief glatt und machte Spaß. Bis plötzlich eine keifende burschikos (um es gemäßigt auszudrücken) aussehende Frau - ja, es könnte eine Frau gewesen sein - auf mich zustürmte und etwas von "wenn die Tiere abhauen, ist was los" und "gehen Sie mit Ihrer scheiß Drohne auf den Flugplatz" zeterte. Ich packte den Vogel ein und zog von dannen. Als ich mich später informierte, ob es sich möglicherweise um ein Naturschutzgebiet handelte, durch das ich das surrende Monstrum steuerte, musste ich feststellen, dass ich we...

Total abgehoben

Endlich ist es angekommen. Das Fluggerät, das so lange auf sich warten ließ. Schon nach 2 Tagen habe ich das Gefühl, dass es sich irgendwie um ein "gutes" Spielzeug handelt. Eines, das nicht nur Spaß macht, sondern auch Sinn. Jetzt muss nur noch jemand Luftaufnahmen bei uns bestellen ;-) Hier die ersten Versuche...

Erschreckend normal - Radtraining auf Mallorca

Einer meiner Lieblingsstrecken: Der Soldatenberg bei Palma Ich habe es gewusst. Es handelt sich um Zufall. Die Unfälle beim Radfahren in den letzten Jahren waren keine Absicht des Kosmos, sondern einfach unglücklich. Insofern war Mallorca in diesem Jahr einfach mal wieder vollkommen ereignislos - im negativen Sinne. Es gab also keine Crashs. Das ist schonmal das Schöne. Darüber hinaus - und fast schon des Guten zu viel - gab es noch nicht mal eine Panne. Also zum Beispiel einen Platten. Das kommt eigentlich immer mal vor, zumal die Straßen auf Mallorca oft nicht das sind, was man sich wünscht. Eng und hellhörig: Die Zimmer im MA13. Macht aber nix. Der Radkeller hat Stil. Auch in diesem Jahr teilte sich unser Aufenthalt auf zwei Locations auf. In der ersten Woche wohnten wir wieder im MA13 in Sineu. Jan Eric betreibt hier eine art Hostel für Radfahrer. Und der Ex-Profi weiß genau, was man als Cyclist so benötigt. Vor allem Kaffee, gute Laune und eine vernünftige Infrastr...

Aller Januar wieder - Anfang und Ende der Skisaison

TTR Was sich in der Überschrift ein bisschen theatralisch anhört, ist ja gar nicht so. Es mutet zunächst vielleicht nach einer schwerwiegenden Verletzung oder anderen Schicksalsschlägen an, die gleich zu Beginn der Saison eintraten und deren Rest mit einem Schlag zunichte machen. Nein, es ist nur einfach so, dass es sich bei unserer St.Anton-Fahrt um die einzig richtige Skiwoche im Jahr handelt. Also eine Woche und dann ist auch schon wieder Schluss. Begrüßungstrunk mit der für ihr Alter sehr attraktiven Wirtin Der Alte Hof in St. Anton - immer wieder nett  und optimal gelegen ist er auch: Skier an und los gehts. Früher - ja, früher - war alles anders. Da fuhr man Wochen, ach, was sag ich, Monate in den Alpen umher, von einem Skigebiet zum anderen, fand sich unglaublich cool so als Skivagabund und überhaupt war das Skifahren die schönste Sache der Welt. Heute hat sich alles relativiert und man fragt sich bisweilen: Was eigentlich ist am Skifahren so toll? Tja,...

Warum Weihnachten gut ist.

Weihnachten ist schön. Nicht, weil es das Fest der Liebe, unser Heiland da geboren und weil es die wichtigste Party in unserem Kulturkreis ist. Vielmehr wurde Weihnachten schon lange ein bunter Mantel umgelegt, auf dem Cocal Cola draufsteht, Stars and Stripes und Glitzer und Glimmer aufgedruckt sind. Aus diesem Grund ist Weihnachten eigentlich nicht gut. Ganz und gar nicht gut. Und spätestens wenn der Mensch in die Pubertät kommt und über ein einigermaßen ausgeprägtes Denkvermögen verfügt - zumindest in den meisten Fällen jedenfalls - muss er erkennen, dass Weihnachten ein entartetes Ereignis ist. Schade eigentlich und der Grund warum so viele Menschen so genervt und gestresst sind. Doch kaum ist Heiligabend gelaufen, beginnt das wahre Wunder der Weihnacht, denn schlagartig - eigentlich von einer Stunde zur anderen - versinkt die Welt in einem komatösen Schlummer, aus dem sie erst wieder in den ersten Januartagen erwacht. Es ist nicht wie ein langsamer Sonnenuntergang bei dem der Tag g...

Ausgepumpt ins Wochenende

Das Hallentraining in Bimbach ist mittlerweile zur festen Größe ab Herbst geworden. Das auch Dank des Engagements von Michael, dem fleißigen Traininer des RSC. Schön, wenn jemand heute noch die Zeit und Muße aufbringt, so etwas auf die Beine zu stellen, wo doch eigentlich keiner Mehr Zeit für Ehrenamtliche Dinge hat. Das Training ging am vergangenen Freitag in die vorletzte Runde, bevor es in die Winterferien geht. Hier hat sich der Coach nochmal ganz besonders ins Zeug gelegt. Ausgepumpt ins Wochenende Das Hallentraining am 11. Dezember war mal wieder eine ergiebige Angelegenheit. Vor allem in Bezug auf die Schweißproduktion und im Besonderen bei Trainer Michael. Dieser legte sich einmal mehr mächtig ins verschwitzte Zeug und verschaffte allen Teilnehmern einen verdienten Einstieg ins Wochenende.Kommenden Freitag findet übrigens für dieses Jahr die letzte Einheit statt. Weiter gehts dann erst in 2016 nach Ferienende (mehr in späterem Beitrag). Posted by RSC '77 Bimbach ...

Nach der Saison ist vor der Saison

Im Augenblick denken wohl nicht viele Menschen an Sport im Freien. Und die wenigsten an Radfahren. Nichtsdestotrotz wurde nun die Nachbereitung des Pfingswochenendes und des dort stattfindenden Rhön Radmarathons in Bimbach fertiggestellt. Der Film zum Event 2015. Er soll die Erinnerungen auch im Winter frisch halten und die Rennradler motivieren, sich auch nächstes Jahr anzumelden. Anders als in den Jahren zuvor habe ich in diesem Jahr eine Reportage gemacht. Sonst bestand der Film immer aus Impressionen: Landschaft, Radfahrer usw. Irgendwann gehen einem da die Ideen aus. Daher wollten wir diesmal eine Dame begleiten, die zum ersten Mal den Marathon in Bimbach fährt. Dazu hatten wir auf facebook aufgerufen und sie dann ausgewählt. Mit der Kamera habe ich Sandra dann über das ganze Wochenende begleitet - mehr oder weniger. Vom Eintreffena auf dem Campingplatz bis zum Zieleinlauf am Sonntag nach absolvierten 202 Kilometern. Der Film kam bis jetzt gut an, sowohl bei den rund 100 Vereinsm...