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"Das Dummvolk zerfleischt sich selbst"

Halligalli im Tempel der Honks Es wird immer schlimmer: Einst fand man sich selbst noch ab und zu in der Kneipe gegenüber zu einem Feierabendbier ein, saß nach einer Radtour auf der Terrasse oder schaute bei der vorletzten Fußball WM das ein oder andere Spiel. Dann wurde es immer häufiger auf der Straße davor laut in der Nacht. Und wenn man zuhört, was sich die streitbaren Kreaturen zu später Stunde an den Kopf werfen, muss man zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass sich darin entweder nichts oder nicht viel mehr als Müll befindet. Und leider scheint dies weniger die Ausnahme denn die Regel zu sein. Wie wenig Anstand und Stil muss jemand haben, dem es völlig egal ist, was man über ihn denkt, wenn er um 3 Uhr nachts seine Streitigkeiten ungehemmt auf der Straße austrägt und damit die gesamte Nachbarschaft am Schlaf hindert. Dass es überhaupt zur Regel geworden ist, sich - natürlich unter Alkoholeinfluss - zu streiten. Regelmäßig und zuverlässig. Damit ist nicht irgendein Streit ge...

Robinson nicht nur bis Freitag

Urlaubsreif ist man, wenn die Arbeit keinen Spaß mehr macht, wenn man müde ist und sich nach nichts anderem als Nichtstun und Schlaf sehnt. So war es, nachdem das neue Büro eingeweiht wurde, der ganze Rummel vorbei war und man feststellte, dass sich das längste Sommerloch der Welt nun langsam in Vorweihnachts-Panik wandelt. Bevor diese aber in voller Stärke zuschlägt, musste einfach nochmal ein Urlaub her. Ein Sommerurlaub, wohlgemerkt. Und weil alle in höchsten Tönen davon schwärmen sowie uns mitnichten nach großem Organisationsaufwand zumute war (die Einweihungsfeier des Büros hatte sämtliche Credits diesbezüglich aufgebraucht), beschloss man, sich in die Obhut eines Robinson Clubs zu begeben. Die Jahreszeit war zumindest dem Preis zuträglich, kostet sowas im späten Herbst nur noch die Hälfte. Zudem hat man außerhalb der Ferien die Chance, dem Terror sadistischer Rotzblagen zu entrinnen. Schließlich führt man ja auch keinen Meditationskurs auf einer stark befahrenen Autobahn durch...

Radlust gegen Herbstfrust

Alljährlich zelebriert der RSC Bimbach seine Jahresfeier Anfang November. Mittlerweile ist es zur Gewohnheit geworden, dass ich das Pfingsten gedrehte Material als kleinen Film hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiere, bevor es dann per facebook und youtube unters Volk kommt. Und dieses Filmchen, das zweifellos mal wieder großen Spaß gemacht hat, darf natürlich auch hier auf dem Blog nicht fehlen. Also, voila, hier die Szenen des bisher heißesten Pfingswochenendes im Allgemeinen und des Rhön Radmarathon im Besonderen.

Schunkeln mit Runkeln

Nicht zu glauben. Da bereitet man sich gemütlich auf das letzte ruhige Wochenende vorm Urlaub vor. Ein Wochenende an dem endlich mal nichts, aber auch gar nichts los sein wird und bums - da kommt der Anruf. Die Hessenschau sei am Samstag in der Stadt und man suche noch krampfhaft nach Themen. So hat man es zwar nicht ausgedrückt, so war es aber zwischen den Zeilen der offenbar ein wenig überforderten Marketing-Dame herauszuhören. Nun wollten wir gerade in diesem Jahr keine Runkeln schnitzen, wir wollten auf keinen Fall diese Riesen-Sauerei wieder im Haus haben, überall das klebrige Runkel-Zeugs und schwarze Fingernägel. Na gut, was tut man nicht alles für die Heimatstadt und für die Eigenwerbung. So wurde also am Vorabend, am Freitag, der Besprechungstisch der Agentur kurzerhand in eine Werk- und Schnitzbank umgestaltet und Motive gesucht. Mein Part war natürlich nur wieder der fürs Grobe: Chips und Alkohol besorgen, aushölen der Runkeln und ein bisschen die Motive vorzeichnen. Die Fil...

Nicht kleckern sondern glotzen!

Muttern ("Ick will ooch mit druff"), der Bürgermeister und derherrblum Da ist es endlich soweit: Das neue Büro kann eröffnet werden. Die Anspannung wuchs von Tag zu Tag ohnen dass man es eigentlich direkt bemerkte. Nur als am Ende alles vorbei war, fiel man zusammen wie ein nasses Handtuch. Wir entschieden uns ja aus Gründen der Sparsamkeit, auf ein professionelles Catering zu verzichten. Nun wissen wir ja alle, dass, wenn KiBo eine Bewirtung organisiert, dies ganz nah an die Perfektion heranreicht. Aber zu welchem Preis? Dachte man doch zwischenzeitlich mehrmals daran, dass man mit der Selbst-Bewirtung der Gäste (wieviele sollten es eigentlich werden?) einen Fehler gemacht hat und - sch... aufs Geld - doch lieber einen Catering-Service beauftragt hätte. Glücklicherweise hatten wir Plörg zu Gast, der uns am Abend zuvor noch gehörig unter die Arme griff, Mangos Frühlingszwiebeln und Tomaten schnippselte. Doch am Ende wurde alles Gut - zumindest im Gesamtergebnis. Von exakt...

Die Ice Bucket Challenge - wenn Hilfe zum Klamauk wird

So musste es ja kommen. Ich hatte befürchtet, dass auch ich irgendwann nominiert werde. Diese Ice Bucket Challenge hat sich mir lange verschlossen und ich dachte, dass sich da nur wieder irgendein sinnloser Hype breit macht wie eine Pandemie. Bis mich jemand aufklärte und mir den Sinn der Sache nahebrachte. Fortan konnte ich bei Facebook täglich neue Filmchen sehen, in denen sich Menschen mit kaltem Wasser übergossen und drei andere nominierten. Wenn schon kein warmer Sommer, dann wenigstens ne eiskalte Dusche Dennoch verstand ich immer noch nicht, warum sie das taten. War doch zu lesen, dass man zum Spenden aufgerufen wird und wenn man dies nicht tut, soll man sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf schütten. Also entweder oder. Da das jetzt alle machen, dürfte ja kaum etwas an Spenden bei der ALS Forschung ankommen. Zum Glück hat sich der Modus irgendwann wohl gewandelt, so dass nun alle, die sich mit Wasser begießen, auch spenden. Aber: Tun sie das wirklich? Zu sehen ist i...

Immer wieder herrlich - ein Wochenende in Tux

Irgendwie fast wie eine zweite Heimat - das ist seit langem schon das Tuxertal. Es ist aber auch dermaßen gemütlich dort bei Uli und Thomas in der Alten Hütte. Nirgendwo sonst in den Bergen könnte ich mir Entspannung intensiver vorstellen. Das ganze Ambiente, die Gemütlichkeit und natürlich das hervorragende Essen. So war es auch diesmal wieder. Das Wetter war schlechter angesagt als wir es dann schließlich bekamen und so machten wir an den drei Tagen des letzten Wochenendes immerhin zwei halbtätige Wanderungen. Als ausgemachter Gegner von Fußmärschen musste selbst ich konstatieren, dass es doch einigen Spaß machte. Immerhin tat man etwas, um die angefressenen Kalorien wenigstens ein bisschen wieder loszuwerden. Hier ein paar filmische Impressionen...

(fast) live dabei: Einblicke in ein Radrennen

Da lässt man den Tacho einmal in der Sonne liegen - Samstag in Bochum Wenn man denkt, ein Radrennen besteht aus einem Startschuss und dann nur noch strampeln, liegt ganz falsch. Auch wenn es von außen nicht immer zu erkennen ist, spielt sich alles in irgendwelchen Phasen ab. Beim gestrigen Rennen "Rund um den Wilzenberg" im Sauerland habe ich das mal mit der Actionkamera dokumentiert. Das Rennen war in Ordnung. Will heißen: Ich konnte zufrieden sein. Kein Sturz, taktisch Ok. Eigentlich machte ich nur einen einzigen Fehler. Und der war dann wahrscheinlich ausschlaggebend dafür, dass ich einige Plätze weiter hinten gelandet bin, als vielleicht möglich. Aber wir wollen uns mal nicht beschweren. Alles war gut und vor allem hat es Spaß gemacht. Dieses Rennen fahre ich besonders gern. Weil es nicht so groß ist und idR dort die Teilnehmer erfahren sind, vom Niveau recht hoch und entsprechend gut in der Gruppe fahren können - ohne hektische Schlenker, spontane Bremser odgl. Dabe...