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Es werden Posts vom April, 2014 angezeigt.

Eine ganz normale Woche

Bevor das gute Wetter sich ganz - und wahrscheinlich für längere Zeit - verabschiedete, gings nochmal mit Ralf per Velo auf die Enzianhütte. So langsam kehrt wieder Normalität ein im beschaulichen Schlitzerland. Wie also könnte man die vergangene Woche beschreiben? Mit wenigen Worten ganz einfach: Das Wetter wird zunehmend schlechter, die Arbeit nimmt langsam Fahrt auf und kommt wieder in Schwung. Das neue Büro ist gestrichen und wartet jetzt auf den Fußboden. Und am Wochenende dröhnten und jaulten wieder einmal, wie in jedem Frühjahr, die Motoren in Schlitz bei der ADAC Hessen Rallye. Die Tage gehen dahin und die Dinge plätschern vor sich her - wie überall im Lande. Nur, dass hier keine weiteren Vorkommnisse zu erwähnen sind. Und das ist gut so. Das Ganze hier im Film...

Zwei Wochen danach

Nachdem jetzt alles wieder gut zu werden scheint, nochmal eine kleine Chronologie, die wieder einmal zeigt, zu welchen Leistungen der Körper Hier der Unfallort. Wir fuhren gegen den Uhrzeigersinn. Gekracht hat es genau gegenüber dem Abzweig nach Santanyi. Die weitere Strecke wurde vom Garmin aufgezeichnet als das Rad im Kofferraum des Autos der freundlichen Dame lag, die es zurück in unser Hotel brachte.  fähig ist. Nicht nur, dass sehr viel Glück dabei war, den Sturz ohne Knochenbrüche zu überstehen, nein, auch die Heilung setzte sofort ein und ging wirklich sehr schnell. Nun, zwei Wochen danach, ist nur noch sehr wenig davon zu sehen. Die Kollage zeigt die ersten 8 Tage nach dem Sturz. Einzig die Verletzungen im Mund selbst machten bis vor kurzem noch etwas Probleme, wodurch sich Babybrei als ideale Ernährung herausstellt.

Ostern wird dieses Jahr in Schlitz gestrichen

So langsam wird es. Unsere Agentur. Also die "physische" Agentur. War diese lange Zeit nur virtuelle und ohne körperliche, sprich: gebäudetechnische Präsenz vorhanden, wird sich das in hoffentlich naher Zukunft ändern. Der Umbau der unteren Etage schreitet weiter fort, nachdem man sich doch teilweise sehr über grenzwertig dumme Handwerker ärgern musste, deren Interesse es eher war, ihre Arbeitszeit in Form von Rauchpausen zu organisieren, dazwischen immer ein wenig das zu tun, wofür sie eigentlich engagiert waren, um kurz darauf wieder die nächste Rauchpause einzuläuten. Das konnte man deutlich sehen, und zwar an den vielen Zigarettenstummeln, die vor der Türe aufs Pflaster - und zwar akkurat in die Zwischenräume der Pflastersteine - geworfen wurden. Es lagen dort Hunderte! Nachdem man sich also nicht nur über diesen Umstand, sondern auch darüber ärgern musste, dass Angebote nicht im Geringsten eine Ähnlichkeit zu den späteren Rechnungen aufwiesen, dies jedoch glücklicherwe...

Versöhnlicher Abschluss

Zum Abschluss noch einmal nach Sineu  - dorthin wo alles anfing Ok, man hat mir von ärztlicher Seite dringend abgeraten, innerhalb der nächsten Woche nach dem Unfall Rad zu fahren. Daran habe ich mich auch gehalten - fast bis zum Schluss. Der Samstag. Ich überlegte hin und her. Sollte ich, sollte ich nicht. Waren die beiden Stürze in so kurzer Folge ein Zeichen? Vorboten für noch Schlimmeres? Nach dem Frühstück ging ich aufs Zimmer und zog mich um: Genau das Trikot, in dem ich gestürzt war, in dessen Gewebe man - wenn man genau hinsah - noch einige Blutflecke erkennen konnte, die man jedoch wohl eher für schlecht ausgewaschene Kaffeereste halten würde. Helm und Brille waren bei dem Unfall zu Bruch gegangen, hier kam anderes Material zum Einsatz. Ansonsten alles, wie gehabt. Nichts anders, einfach losfahren. Locker, langsam, gemächlich rollen. Es konnte nicht sein, dass das Kapitel Radtraining damit endete, dass zwischen mir und dem Asphalt eine Blutlac...

Der "Rote Faden" durch Mallorca - oder: Als Radler über Blut lachen

Mallorca sollte diesmal etwas anders werden. In der ersten Woche sollte es mit Plörg in die Mitte der Insel, nach Sineu gehen, in der zweiten dann mit den beiden Kollegen aus Bimbach an die Playa de Palma, wie auch in den letzten Jahren. Anders war es auf jeden Fall. In jeder Beziehung. Das Wohnen und Leben in Sineu ist toll und definitiv eine Option für die nächsten Male. Ein urigers Dorf, in dem man ab späten Nachmittag kaum noch Radler findet. Kleine originelle Bars und Restaurants statt Bettenburgen und Massenhaltung. Entspannter können die Rahmenbedingungen für Mallorca-Radln nicht sein. Im Ort wohnten noch die Leimgrubers mit Nina, Steffen, dem kleinen Moritz und Ninas Eltern in einer schönen Finca. Tolle Clique, muss man sagen. Wir haben uns mehrmals getroffen und auch in der zweiten Woche sind sie mal hier runter nach Palma gekommen auf ein Käffchen. Diese zweite Woche ist schon am ersten Tag so gut wir rum gewesen. Ich habe an dieser Stelle und in meinem derzeitigen Zustand au...