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Ein Wochenende auf Rädern

Mal nicht auf zwei, sondern auf vier Rädern - heia, das waren tolle Tage. Zu Besuch kamen mein alter Sport-Kumpel Marc mit seiner Familie. Schon immer wollte er mal den unter Langobardern als absolutes Highlight bekannten Vulkanradweg im Vogelsberg fahren. Und - welch Zufall - hier wohnen wir nun mal. Auf dem Rückweg aus dem Urlaub machten die Möllers dann also hier einen Zwischenstopp und verbrachten hier ein so sonniges wie spaßiges Wochenende. Am Samstag nahmen wir uns die Kult-Passage von Hartmannshain nach Gedern vor  und am Sonntag dann machten wir einen Familienausflug zum etwas flacheren Kegelspielradweg am Rande der Rhön. Hier ein paar filmische Impressionen...

Einfach mal aus der Rolle fallen

Schlitz ist bekannt für seine tolle altertümliche Kulisse. So auch dem Hessischen Rundfunk, der in dieser Woche in der stillgelegten Brauerei hier Szenen für einen Märchenfilm dreht, der nächstes Jahr vor Weihnachten in der ARD läuft. Und weil man dazu eine Menge Menschen braucht, die das Bild mit Leben füllen, suchte man Komparsen und ein Casting fand vor kurzem hier statt. Gleich nach dem Trachtenfest wieder was los hier im Städtle. Ist gleich um die Ecke und so gingen die Frau Bo und ich doch einfach mal hin - und trafen dort auf diverse Bekannte, die auch mit uns in der Schlange standen. Tja,  und was soll ich sagen - ein paar Tage später kam der Anruf, dass wir alle genommen wurden. Könnte man ja annehmen, dass die jetzt jeden genommen haben, war aber nicht so, wie man später erfuhr. Wahrscheinlich die hässlichsten, denn wir sollten alle arme Bauern in einem armen Dorf spielen. Da mussten wir uns gar nicht groß umstellen. Ein Termin für eine Kostümprobe wurde noch vorher ge...

Tränen gelacht

Man sieht ja viele Videos und die verschickt man dann so an seine Freunde oder postet sie bei Facebook. Aber selten lacht man dabei echte tränen. Und das ist mir heute passiert. Zwischendurch hatte ich gedacht, dass es irgendwie animiert ist, denn so, wie die Pinguine sich verhalten, sieht das ja fast inszeniert aus. Da passt aber auch alles - selbst die Geräusche. Meine beiden Lieblingsszenen sind übrigens die, wo zwei gleichzeitig loslaufen und die, wo es der eine schafft uns sich ungläubig nochmal rumdreht. Ach, was rede ich, schaut selbst... HAMMER - Must see - Pinguine vs. Seil

Und es geht schon wieder los.... Trachtenfest in Schlitz

Das Warten hat ein Ende. Heute Abend wir inoffiziell das Trachtenfest erföffnet. Viel Arbeit im Vorfeld - auch für uns. Wenn auch nicht ganz so viel zu tun, wie in den Jahren davor, galt es doch, die Termine für T-Shirts und andere Werbemittel einzuhalten, damit alles auch rechtzeitig da ist. Was ja immer wieder fasziniert: Der Autoscooter - legendär platziert zwischen Häuserzeilen und gefühlt millimetergenau eingepasst. Schon immer fragte man sich: Wie bauen die den eigentlich auf? Diesmal half die moderne Technik dabei, das Geheimnis zu lüften. Drei Tage Am Stück nahm meine Kamera das Gewusel rund um die Kirmesmeile vorm Büro auf. Nun wissen wir also, wie das Monster da hinkommt, wo es zur Stunde steht...

Aus Mangel an Zeit und Lust...

...bin ich irgendwie nicht zum Radfahrenund sonstigen körperlichen Aktivitäten gekommen und nach Feierabend einfach nur einmal meine Straße heruntergerollt. Das Board aus dem Kofferraum geholt, kurz auf die Straße, wieder zurück, das Board in den Kofferraum geschoben, fertig. Soviel zum Thema "es sollte ein sportlicher Tag werden"...

Die Neuentdeckung eines frühen Sports (oder die Angst vorm Altwerden?)

Es fing damit an, dass man unbedingt ein "Rollbrett" haben wollte. Ja, so hießen die Dinger damals hierzulande. Ich war ungefähr 13 und das Ding war grün, aus einer einfachen glatten Holzfläche, immerhin schon surfer-oval geschnitten und hatte schwarze Räder, die arg an die von herkömmlichen Rollschuhen erinnerten. Irgendwas hab ich mir damit jedenfalls gebrochen, glaube ich. Auf diesem Brett allerdings überstand ich einen meiner größten Stunts völlig schadlos. Nicht aber das hässliche grüne Brett. Damals war ich rollend unterwegs auf dem Bürgersteig unserer Straße leicht bergab. Weit hinter mir ging die Nachbarin mit ihrem Hund, ein dorfbekannter Fiesling, der dem ein oder anderen schonmal in den Hintern gebissen hatte. Auf Höhe unseres Grundstücks vernahm ich etwas Hektisches. Das etwas zu verdächtige Klingeln eines Hundehalsbandes, das unangenehm schnell lauter wurde. Das Viech hatte sich losgerissen und machte nun Jagd auf rollende Vorkonfirmanden. Mir blieben 3 Sekunden ...

Das Highlight des Tages

Ich wollte es nicht versäumen, das Schönste, was ich heute gesehen habe, hier zu teilen. Passt zum Frühling, auf den man allerdings noch wartet und ein bisschen zu Ostern. Zufällig konnte ich diesen Moment bei einem Kaffee in der Küche aufnehmen. Einfach mal eineminutedreißig abschalten und runterfahren. Man kann deutlich sehen, dass mich der Vogel begrüßt und versucht, sich mit mir zu unterhalten.