Allmählich werde ich zum Ersatzteillager. Ich weiß nicht genau, wo sich derzeit überall Metallteile in meinem Körper befinden aber es sind einige Stellen. Auch dort, wo eigentlich keine sein sollten, was der Tatsache geschuldet ist, dass verschiedene Schräubchen aufgrund von unverhergesehnenen "Belastungen" abgebrochen sind und nach deren Entfernung einige Reste noch im Körper verbleiben mussten. Wie auch immer – der größte Act ist nun das Knie. Rund 30 Jahre hat es rumgezickt. Erst war es einfach nur nervig bei leichten Schmerzen, später dann war es kaum noch auszuhalten, geschweige denn, dass man überhaupt noch was damit anfangen konnte. Und als schließlich das Radfahren als letzte Basstion dessen, was das Knie noch konnte, auch nicht mehr ging, hatte ich die Faxen dicke. Ich rückte also ein in eine, wie ich finde, herausragend angenehme Klinik, die ich im Nachhinein nur weiterempfehlen kann: Schloss Werneck. Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt ist das Dingen raus und ich muss ...
Geschichten vom Leben jenseits der Couch