Urlaubsreif ist man, wenn die Arbeit keinen Spaß mehr macht, wenn man müde ist und sich nach nichts anderem als Nichtstun und Schlaf sehnt. So war es, nachdem das neue Büro eingeweiht wurde, der ganze Rummel vorbei war und man feststellte, dass sich das längste Sommerloch der Welt nun langsam in Vorweihnachts-Panik wandelt. Bevor diese aber in voller Stärke zuschlägt, musste einfach nochmal ein Urlaub her. Ein Sommerurlaub, wohlgemerkt. Und weil alle in höchsten Tönen davon schwärmen sowie uns mitnichten nach großem Organisationsaufwand zumute war (die Einweihungsfeier des Büros hatte sämtliche Credits diesbezüglich aufgebraucht), beschloss man, sich in die Obhut eines Robinson Clubs zu begeben. Die Jahreszeit war zumindest dem Preis zuträglich, kostet sowas im späten Herbst nur noch die Hälfte. Zudem hat man außerhalb der Ferien die Chance, dem Terror sadistischer Rotzblagen zu entrinnen. Schließlich führt man ja auch keinen Meditationskurs auf einer stark befahrenen Autobahn durch...
Geschichten vom Leben jenseits der Couch